Primäre Reiter

Von root, 20. November 2021

Diese Bewegung des Selbstbewußtseyns in der Beziehung auf ein anderes Selbstbewußtseyn ist aber auf diese Weise vorgestellt worden, als das Thun des Einen; aber dieses Thun des einen hat selbst die gedoppelte Bedeutung, ebensowohl sein Thun als das Thun des Andern zu seyn; denn das andere ist ebenso selbstständig, in sich beschlossen, und es ist nichts in ihm, was nicht durch es selbst ist. Das erste hat den Gegenstand nicht vor sich, wie er nur für die Begierde zunächst ist, sondern einen für sich seyenden selbstständigen, über welchen es darum nichts für sich vermag, wenn er nicht an sich selbst diß thut, was es an ihm thut. Die Bewegung ist also schlechthin die gedoppelte beyder Selbstbewußtseyn. Jedes sieht das andre dasselbe thun, was es thut; jedes thut selbst, was es an das andre fodert; und thut darum was es thut, auch nur insofern als das andre dasselbe thut; das einseitige Thun wäre unnütz; weil, was geschehen soll, nur durch beyde zu Stande kommen kann.